Wählergemeinschaft
Bützfleth

Unser Team für Euch im zukünftigen Orts- und Stadtrat

Dr. Jochen Witt, 72 Jahre,
setzt sich als Agrarbiologe und Obstbauer im Stadtrat fundiert für die Bützflether Interessen ein – v.a. gegen das Kohlekraftwerk und die Müllverbrennung. Neben dem Umweltschutz steht Jochen für das Thema Lebenswertes Bützfleth.

Jochen vertritt Eure Interessen im Orts- und Stadtrat.

Im Video stellt sich Jochen Euch vor:

Mandus Witt, 34 Jahre,
hilft als Wirtschaftsjurist und Diplom-Kaufmann mittelständischen Unternehmen in der Krise – v.a. bei der Kommunikation mit Banken. Mandus setzt sich für die Ansiedelung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze und die Integration in Bützfleth ein.

Mandus vertritt Eure Interessen im Ortsrat.

Im Video stellt sich Mandus Euch vor:

Jörg Schrickel, 59 Jahre,
unterstützt als Diplom-Ingenieur mittelständische Betriebe bei der Umsetzung neuer Technologien – Jörg setzt sich für die Themen Bauen, Familie und Bildung und den Umweltschutz – insbesondere regenerative Energien – ein.

Jörg vertritt Eure Interessen im Ortsrat.

 

Unsere Kernthemen im Orts- und Stadtrat

Familie und Bildung

Betreuungsangebote und frühkindliche Sprachförderung in Kitas stärken

Der schulische Erfolg von Kindern als Basis für den späteren, beruflichen Erfolg ist ganz klar an die Beherrschung der deutschen Sprache gebunden. Kinder, die in der Schule aufgrund der Sprachbarriere dem Unterricht nicht folgen können, werden abgehängt und stellen die Lehrer vor große Herausforderungen.
Die Unterrichtsqualität kann dann nicht immer gewährleistet werden.

 

Chancengleichheit ist wichtig für unsere Gemeinschaft:

Wir setzen uns daher für die Sprachförderung in den Kitas ein.

Online-Lernplattformen und digitale Leihgeräte für alle Schüler*innen anbieten

Die COVID-19-Pandemie hat bereits bestehende Schwächen unseres Bildungssystems offengelegt – und die Eltern der Schüler*innen schnell vor große Herausforderungen gestellt. Die Kinder mussten betreut und ausgebildet werden und die Eltern wurden unzureichend durch die Schule unterstützt. Auch wenn die COVID-19-Pandemie nicht dauerhaft ist, so hinterlässt sie Spuren in der Arbeitswelt der Eltern und im Alltag der Kinder. Wir sollten daher diesen Initialfunken nutzen – und endlich unser Bildungsangebot digitalisieren.


Dazu gehört für uns die Aufbereitung von Lerninhalten online und die Schaffung der notwendigen IT-Infrastruktur – wie von zentralen Lernportalen der Schule. Um die Chancengleichheit der Schüler*innen sicherzustellen, muss gewährleistet werden, dass alle Schüler*innen Zugang zum Internet haben.


Wir setzen uns deshalb für die Einrichtung von Lernportalen an der Bützflether Schule und für die Förderung von Internetangeboten für sozial benachteiligte Schüler*innen ein.

Pflege in der Familie unterstützen

Pflegebedürftige Bützfletherinnen und Bützflether möchten überwiegend in ihrem gewohnten Umfeld und in der Nähe ihrer Familie leben. Das ist nachvollziehbar. Und selbst der Gesetzgeber hat den Grundsatz „ambulant vor stationär“ im Sozialgesetzbuch (SGB) XI – „Soziale Pflegeversicherung“ verankert.

Der Wirkungsbereich der Kommune ist hier sehr beschränkt. Doch es gibt Möglichkeiten, die ambulante Pflege zu stärken. Und die wollen wir nutzen:

  • Stärkung von Vernetzungsgremien aus dem Stadtrat für den Landkreis – und Beseitigung von Versorgungslücken
  • Förderung ehrenamtlicher Besuchsdienste und Nachbarschaftshilfen
  • Unterstützung der Tagespflege – und dadurch Schaffung von „Auszeiten“ für Angehörige

Integration

Zugezogene Mitbürger*innen in die Ortspolitik einbinden

Durch die Ansiedelung der Industrie ist Bützfleth schon lange ein Magnet für Menschen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen, mit unterschiedlichen, kulturellen Hintergründen und Erfahrungen. Wir denken, dass genau diese Bützfletherinnen und Bützflether einen wertvollen Beitrag zur Politik im Ort leisten können.

Deshalb hören wir den zugezogenen Mitbürger*innen zu, berücksichtigen ihre Interessen und binden sie in unsere politische Arbeit ein. Wir suchen aktiv den Dialog mit Interessengruppen.

Arbeitsplätze

Saubere, zukunftsträchtige Betriebe ansiedeln – Standortpotentiale sinnvoll und nachhaltig nutzen!

Wir stehen zum Industriestandort Bützfleth – denn die Arbeitsplätze auf Bützflethersand sind wichtig für den Ort, Kehdingen und die ganze Region.

Gleichzeitig setzen wir uns aktiv dafür ein, dass die geltenden und höchsten Standards hinsichtlich Umwelt- und Arbeitsschutz durch die internationalen Investoren eingehalten werden. Denn wir alle in Bützfleth arbeiten nicht nur hier – sondern wollen hier auch leben. Die Verringerung der Luft- und Lärmbelastung ist deshalb das zentrale Thema unserer Politik.

Im Stadtrat fordern wir kritisch aber konstruktiv eine transparente, ehrliche Politik aus Stade für Bützfleth ein. Denn Bützfleth darf nicht die schmutzige Werkbank für Stade sein!

Mittelfristig wollen wir die Ansiedelung von mittelständischen Unternehmen auf den ausgewiesenen Gewerbeflächen auf Bützflethersand stärken. Diese müssen freigegeben werden. So können wir die Abhängigkeit von Großkonzernen in Bützfleth verringern und werden weniger abhängig von den Arbeitsplätzen und dem Einfluss weniger, großer Unternehmen.

Bauen

Bezahlbare Bauplätze/Wohnungen umsetzen

Wir setzen uns aktiv für die Ausweisung neuer Bauplätze in Bützfleth ein. Mit dem Architekten und Bauingenieur Hans Schmidt haben wir im Team einen Experten, der sich bereits heute regelmäßig mit Einwendungen an die Hansestadt Stade wendet und sich aktiv für neue Bauplätze in Bützfleth engagiert.

Ökologisches Bauen fördern

Wir bekennen uns zu den Klimazielen und wollen gemeinsam mit Euch in Bützfleth Möglichkeiten entwickeln, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern – dafür wollen wir mit Euch die Möglichkeiten des ökologischen Bauens voll ausschöpfen.

Deshalb setzen wir uns für die Förderung Neu- und Umbauten nach ökologischen Gesichtspunkten ein. Für die Förderung der Neubauten wäre mittelfristig bspw. eine vergünstigte Vergabe von Bauland denkbar.

Gleichzeitig möchten wir auch die ökologische Gartengestaltung fördern (Stichwort: Insektenfreundliche Gärten) und der Anlage von sogenannten „Schottergärten“ aktiv entgegenwirken.

Lebenswertes Bützfleth

Vereine unterstützen – v.a. nach COVID-19

Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur den Einzelhandel und die Gastronomie hart getroffen – auch an unseren Vereinen im Ort ist die Krise nicht spurlos vorbeigegangen.

TuSV, Feuerwehr, Schützenverein, DRK und Freibad – um nur einige zu nennen – sind Treffpunkt aller Bützfletherinnen und Bützflether und von allgemeinem Interesse im Ort.

Wir wollen die Vereine unterstützen, damit sie möglichst schnell wieder zum gewohnten Betrieb übergehen können.

Der von uns unterstützte Antrag der Wählergemeinschaft Stade e.V. auf die Einrichtung des Fonds „Ehrenamt mal helfen“ hat bereits in der Vergangenheit Wirkung gezeigt. Der Fonds hat aktiv Vereinen aus der Krise geholfen.

Deshalb setzen wir uns gerade jetzt für die Fortsetzung des Unterstützungs-Fonds ein.

Barrierefreiheit im Ort fördern

Wir haben lange nachgedacht, wo Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen im Ort auf Hindernisse stoßen. Und wir haben diese Mitbürger*innen angesprochen und zugehört.

Im Ergebnis ist unser Ort bereits gut aufgestellt. Allerdings wurde offenkundig, dass das Sperrwerk in Abbenfleth ein gut erreichbarer Ausflugspunkt ist (auch für Menschen, die auf Bewegungshilfen angewiesen sind) – bisher allerdings ohne Sitzgelegenheiten.

Wir werden uns daher im Ortsrat für die Schaffung von Sitzgelegenheiten in Sperrwerknähe einsetzen.

Bitte teilt uns mit, wenn Ihr Orte kennt, die Barrieren für unsere Mitmenschen darstellen, damit wir uns für die Beseitigung dieser Hindernisse einsetzen können.

„Wohlfühlplätze“ in der Ortsmitte schaffen – auch für weniger mobile Bürger*innen

Wir haben Euch zugehört – viele Bützfletherinnen und Bützflether wünschen sich einen gut erreichbaren Treffpunkt im Ortskern – zum Verweilen und Klönen. Denn die Sitzmöglichkeiten an der Grundschule sind schnell erschöpft. Wir finden, dass sich daraus sehr gut gemeinsame Projekte für unsere Dorfgemeinschaft entwickeln lassen – und wollen folgende Ideen für und mit Euch umsetzen:

  • Anlage von „Themengärten der Nationen“: Im Rahmen der Ortskernsanierung ist bereits heute die Anlage des „grünen Wegs“ (u.a. am „Schienenstrang“ und hinter dem Dorfgemeinschaftshaus) geplant. Wir schlagen vor, dass diese Grünflächen (rd. 400 m²) genutzt werden, um dort Themengärten anzulegen: Neben einer Vorbildfunktion für naturnahe und insektenfreundliche Gärten möchten wir die Grünflächen dafür nutzen, um einen Treffpunkt zum Austausch zwischen den unterschiedlichen Kulturen in unserem Ort zu schaffen – typisches Gemüse, Obst und Blumen aus den Heimatländern der zugezogenen Bützfletherinnen und Bützflether können hier präsentiert werden und über die gemeinsame Arbeit an den Gärten entsteht ein ungezwungener Austausch.

Wir setzen uns im Ortsrat dafür ein, dass das Anlegen und die Pflege der Gärten von der Kommune übernommen werden, um das Projekt ins Rollen zu bringen und es am Leben zu halten.

  • Einrichtung einer Ausstellung zum Wirtschaftsstandort Bützfleth („Landwirtschaft – Ziegel – Aluminium – Zukunft“): Wie sah Bützfleth früher aus? Wie wird es in Zukunft aussehen? Vor allem junge und zugezogene Bützfletherinnen und Bützflether möchten gerne mehr über ihre (neue) Heimat erfahren. Wie sahen die Straßenzüge im Ort aus? Wie sah Bützflethersand vor der Ansiedelung der Industrie aus? Und wie das Bützflether Moor vor der Kultivierung? Wie haben die Bützfletherinnen und Bützflether gelebt und gearbeitet? Wir möchten ein Gemeinschaftsprojekt mit Euch starten und Bilder, Dokumente und Geschichten sammeln, aufbereiten und ausstellen. Doch wir wollen nicht nur den Blick in die Vergangenheit richten – sondern nach vorne schauen und gemeinsam mit Euch eine Vision für die (wirtschaftliche) Zukunft von Bützfleth entwickeln (z.B. in gemeinsamen Workshops).

Wir setzen uns im Ortsrat dafür ein, dass das Projekt von der Kommune unterstützt wird.

Umweltschutz

A26 - für die Alternativtrasse und gegen eine Zweiteilung unseres Dorfs!

Wir befürworten den Bau der Autobahn A26 bis nach Drochtersen – ganz klar. Damit grenzen wir uns deutlich von einigen Protestbewegungen ab: Denn die Autobahn ist wichtig für die Weiterentwicklung unserer Region. Sie bedeutet, dass Kehdingen und der Industriehafen in Bützfleth infrastrukturell besser angebunden werden. Das schafft Anreize zur Ansiedelung mittelständischer Großbetriebe – und damit nachhaltige Ausbildungs- und Arbeitsplätze für unsere Kinder und Enkel.

Damit unterscheiden wir uns nicht von der Mehrheit der Parteien, die sich nun für den Ortsrat zur Wahl stellen. Den Unterschied machen wir bei der Trassenführung der Autobahn A26:

Trassenführung der Autobahn A26 (Bauabschnitt 5a)

Wir setzen uns für eine Trassenführung der Autobahn A26 (Bauabschnitt 5a) südlich der sogenannten Rotschlammdeponie ein – mit aller Kraft werden wir uns der Zweiteilung von Bützfleth entgegenstellen!

Eine detaillierte Erläuterung, warum die alternative Trassenführung südlich der Rotschlammdeponie wirtschaftlich und ökologisch Sinn macht und wie wir uns dafür einsetzen findet Ihr unter folgendem Link: Unsere Position zur Autobahn A26 und zur Trassenführung

Quelle: Umweltamt – Wasserwirtschaft (Landkreis Stade)

Müllverbrennung: Wir bleiben am Ball!
Zusammen mit der Bürgerinitiative haben wir uns aktiv gegen die Müllverbrennungsanlage auf Bützflethersand eingesetzt. Gemeinsam mit Eurer Unterstützung -u.a. durch Spenden- ist uns ein erster Etappensieg gelungen. Nun heißt es am Ball bleiben!
 
Wir setzen uns mit aller Kraft gegen die Weiterverfolgung des Baus der Müllverbrennungsanlage auf Bützflethersand ein. Die dort geschaffenen Arbeitsplätze würden nur wenige Bützfletherinnen und Bützflether betreffen – die Belastung der Atemluft und der Verkehrwege betrifft uns alle! Mit Dr. Jochen Witt haben wir im Stadtrat ein Sprachrohr und einen Experten in diesem Thema für Euch platziert. Das ist wichtig, um bei den Entscheidungen der Stader über die Zukunft von Bützfleth eingebunden zu werden und Euch das Handeln der etablierten Parteien transparent zu machen.
 
Wir bleiben für Euch am Ball!
Zugesagte Schutzpflanzung zwischen Industrie und Wohngebieten einfordern!
Bereits 1974 wurde eine Schutzpflanzung durch die Industrie zugesagt – insbesondere als optische Abgrenzung zur Industrie. Daneben bietet sich hier die Gelegenheit, Brachflächen zu renaturieren und Umweltschutz zu betreiben. Diese Schutzpflanzung muss so naturnah gestaltet werden, dass sie einen Ausgangspunkt für eine Biotopvernetzung zwischen Asselersand und der Schwinge darstellt.
 
Wir setzen uns deshalb aktiv für die Umsetzung dieser Schutzpflanzung nach ökologischen Gesichtspunkten ein.
Anreize zur Vermeidung von „Wildmüll“ schaffen (v.a. im Bützflethermoor)

„Wildmüll“ ist vor allem am Mühlenweg und an der Bützflether Landern im Bützflethermoor ein Problem – so haben wir es selbst gesehen und so haben es uns die Bützfletherinnen und Bützflether zugetragen.

Wir sind der Ursache auf den Grund gegangen: Die langen Wartezeiten an der Entsorgungsstation in Ottenbeck spielen eine Rolle.

Wir setzen uns im Stadtrat dafür ein, dass die Wartezeiten bspw. durch ein Ticketing-System verkürzt werden. Und im Ortsrat setzen wir uns aktiv für eine Lösung am Mühlenweg ein – hier muss kurzfristig über öffentliche Container Abhilfe geschaffen werden.

Alternative Energien neben Windkraft fördern

Wir haben zugehört: Viele Bützfletherinnen und Bützflether sehen die hohe Dichte an Windkrafträdern kritisch.

Die Energiewende muss trotzdem umgesetzt werden, um nachfolgenden Generationen die Lebensgrundlagen zu erhalten.

Um diese beiden Interessen zu berücksichtigen, müssen neue, regenerative Energien neben die Windkraft treten. Und Wirkungsmöglichkeiten im Ort und Ortsrat sind begrenzt.

Deshalb setzen wir uns im Stadtrat dafür ein, dass frühzeitig die Entwicklung und die Förderung neuer Energieträger in Stade geprüft wird – bspw. von bereits in Entwicklung befindlichen Flussturbinen (denn die von anderen Parteien zitierten Strömungskraftwerke sind in der Elbe nicht einsatzfähig).

Wir setzen uns im Stadtrat dafür ein, dass Stade nicht den Anschluss verliert und als Technologiestandort Vorreiter der Energiewende wird.